Grabgestaltung
Ein Grab ist nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern vor allem auch Zeichen lebendiger Erinnerung. Ort des Zwiegesprächs mit Angehörigen und Freunden, lange über den Tod hinaus. Dabei ist die Grabgestaltung in ihrer Gesamtheit sichtbarer Ausdruck für unvergängliche Wertschätzung und die enge Verbindung zum Verstorbenen.
Allerdings allein das Bemühen und guter Wille reichen für eine gekonnte Grabgestaltung übers Jahr nicht aus. Denn so müssen für die Auswahl der richtigen Pflanzen neben gestalterischen Gesichtspunkten besonders auch Lichtbedingungen, Bodenbeschaffenheit sowie die Vorgaben der jeweiligen Friedhofsordnung berücksichtigt werden.
KOMPOSITIONEN AUS BLÜTEN
UND GRÜN
Mit Blumen und lebendigem Grün geschmückte Gräber geben unseren Friedhöfen eine freundliche Atmosphäre. Das liebevolle Bepflanzen des Grabes ist ein Zeichen des Gedenkens. Es verbindet uns mit dem Verstorbenen und hilft, mit dem Verlust eines geliebten Menschen leben zu lernen.
Wahlgräber, ein- oder mehrstellig, bieten optimale Voraussetzungen für die gärtnerische Gestaltung. Die Faustregel für die Gliederung der Grabfläche lautet: ca. 25% Rahmenbepflanzung, ca. 60% Bodendecker und ca. 15% wechselnder Blumenschmuck.
Die folgenden gärtnerischen Tipps helfen ihnen bei der Grabgestaltung:
- Ein ausgewogener Gesamteindruck entsteht durch das planvolle Zusammenspiel von Flächenbepflanzung (Bodendeckern), Rahmenbepflanzung (raumbildende Gehölze) und jahreszeitlich wechselndem Blumenschmuck (Wechselbepflanzung).
- Grabstein und Bepflanzung sollten harmonisch aufeinander abgestimmt sein.
- Es empfiehlt sich, nur Pflanzen zu verwenden, die nicht zu groß werden.
Auf dieser Seite bekommen sie weiter Informationen zur individuellen Grabgestalung


